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Arbeits(zeit)management |
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Management = Analyse + Planung + Steuerung + Information Auslastungsschwankungen und Arbeitszeitmanagement Verschärfter Wettbewerb, wachsendes Innovationstempo und schnelllebige Märkte bedeuten für Unternehmen oftmals erhöhte Auslastungsschwankungen. Eine übliche Reaktion ist die Veränderung der Arbeitszeitregelung, z.B. die Einführung von Zeitkonten oder die Erhöhung der zugelassenen Bandbreiten der Zeitkonten (z.B. von 50 auf 100 Stunden). Diese Strategie ist nicht ohne Tücken, denn oft entpuppen Zeitkonten sich als Instrument zum „Hamstern“, das auf Blockfreizeiten abzielt. Die Saldenentwicklung passt sich zwar oft an Arbeitsspitzen an, aber ein Abbau der Arbeitszeitkonten bei Auslastungstälern findet nicht gleichermaßen statt. Vereinbarungen, die beispielsweise am Jahresende eine Umbuchung von Plusstunden auf Langzeitkonten vorsehen, ohne dass das Zustandekommen der Salden hinterfragt wird, sind für das Unternehmen ebenfalls kontraproduktiv. Es fehlt das wirtschaftliche Umgehen mit den Zeitkonten und das Haushalten mit dem vorhandenen Budget. Zur effektiven und interessengerechten Umsetzung der Modelle bedarf es eines aktiven Arbeitszeitmanagements. Das Beispiel der flexiblen Jahresarbeitszeit als hochflexibles System ist besonders geeignet, Anforderungen an die Personaleinsatzplanung, Steuerung und Information aufzuzeigen, die vermehrte Abstimmungsprozesse im Team und Führungsverantwortung mit sich bringen.
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